Pusztapfanne

300g gerauchter Schweinebauch ohne Schwarte
600g Schweineschnitzel (Schinkenstück)
400g Zwiebeln
2 große Knoblauchzehen
330g (1 Glas Pusztasalat)
300g (1 Glas) Tomatenpaprika 
1 gehäufter EL Paprikapulver edelsüß
200g Ketchup (NoName)
3 EL Distelöl (oder anderes geschmacksneutrales Öl)
Getrocknete Kirschpepperoni oder Cayennepfeffer
Pfeffer aus der Mühle
Meersalz

Ein Gericht das wegen der Verwendung von eingelegtem Gemüse und Ketchup süß/sauer schmeckt.

Die in 5mm breite Halbmonde geschnittene Zwiebeln in einer großen tiefen Pfanne, im Distelöl blond anbraten. Dann auf einem Teller bereit stellen
Den Speck der eine Dicke von ca. 1cm haben sollte, in 2€ große Stücke schneiden. Ohne Zugabe von weiterem Öl in der Pfanne braten, bis er anfängt braun zu werden. Jetzt das ebenfalls in 2€ Stücke geschnittene Schnitzelfleisch zugeben und braten. Hier wird erst mal ordentlich Flüssigkeit austreten, die aber komplett verdampfen sollte. Dies kann gut 20min dauern.

Ist das Fleisch trocken und brät, die feingehackten Knoblauch und sofort auch die vorbereiteten Zwiebeln zugeben. Eventuell, tritt erneut Flüssigkeit aus, die wiederum verdampfen sollte.

Das Glas Pusztasalat mit samt der Flüssigkeit zugeben. Die eingelegten Tomatenpaprika in feine 5mm Streifen schneiden (Flüssigkeit auffangen) ebenfalls zugeben und unterrühren. Nun den Ketchup eingießen und gut durchmischen. Der Ketchup ist notwendig um auf Grund der Süße, die Säure des Gemüses zu neutralisieren.

Die Gewürze einrühren und je nach Bedarf mit der aufgefangenen Flüssigkeit der Tomatenpaprika abschmecken. Salz aber je nach Salzgehalt des gerauchten Bauch, sparsam verwenden. So dann 15min  schwach köcheln lassen. 

Deckel auf die Pfanne geben und den Herd ausschalten um die Restwärme zu nutzen. Solange es noch köchelt, gelegendlich umrühren. Für 1,5h stehen lassen.

Noch einmal mit Pfeffer, Cayenne und Flüssigkeit der Tomatenpaprika abschmecken.

Tipp:
Das Gericht wird mit quer geschnittenem Weißbrot, Ciabatta, Wurzelbrot o.ä.ohne weitere Beilagen aus dem Teller gegessen. 
Lässt sich perfekt einen Tag vorher herstellen und schmeckt dann sogar noch besser, weil durchgezogen.

01.10.2014 | 1191 mal angesehen und wurde bewertet