Glühweinbraten

1,8kg Tafelspitz oder Rinderschulter
250ml feiner Rotweinessig (beste Qualität max. 6% Säure)
15 Wacholderbeeren
5 Nelken
1 Sternanis
1 Stück 3cm Zimtstange
1 EL schwarze Pfefferkörner
1 EL Rosmarinnadeln
10 Pimentkörner
100g Sellerie
100g Karotten
1 Liter besten Glühwein
5 EL Rapsöl
1 gestrichener TL Salz
250g Kochsahne
1 gehäufter TL Zucker

Dieser winterliche Braten hat viele Aromen zu bieten und eine ordentliche Säure. Er braucht Zeit zu ruhen und ist dann eigentlich ohne größeren Aufwand zu kochen.

Das Rindfleisch parieren, das heißt alles Sehnen und Fettpartien abschneiden und entsorgen. Es sollte das reine Fleisch übrig bleiben. Dieses in eine 4 Liter Lock n Lock Schüssel geben.

Den Sellerie und die Karotten in kleinere Stücke schneiden und sowohl unter das Fleisch (als Abstandhalter, als auch über das Fleisch geben.

Die restlichen Zutaten, AUSSER dem Öl, Zucker, Sahne und Salz (die kommen später dazu) in die Schüssel geben. Deckel aufklammern und die Schüssel einige Male über Kopf drehen. Im Kühlschrank für 8 Tage stehen lassen, dabei jeden Morgen und Abend drehen, damit alles immer vermischt wird.

Am Tag der Zubereitung, den Sud durch ein Haarsieb abseihen und dabei die Flüssigkeit auffangen. Gewürze und Gemüse werden entsorgt.
In einem großen Topf oder Kasserolle das Öl erhitzen. Den Braten abtropfen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Dabei die Gewürzreste entfernen.
Den Braten im heißen Öl von allen Seiten gut anbraten. Mit dem Sud soweit auffüllen, das der Braten 1cm in der Flüssigkeit liegt. Deckel auf den Topf geben und bei kleinerer Hitze leicht köchelnd schmoren. Die Gesamtzeit beträgt ca. 90min. Dabei alle 10min etwas Flüssigkeit zugießen, bis sie aufgebraucht ist. Eingelegter Braten braucht lange nicht so lange gegart werden als Frischer! Es ist eher mürbe und zart.

Nach der Garzeit, den Braten aus dem Topf nehmen und zur Seite legen, etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Zucker, Sahne Salz einrühren und abschmecken. Wem die Sauce zu sauer erscheint, einfach etwas mehr Zucker hinzugeben. Wenn der Geschmack passt, mit 2 TL Kartoffelmehl, dass in 3 EL kaltem Wasser aufgelöst wurde andicken.


Den Braten aufschneiden und die die Sauce legen. Nicht mehr kochen nur noch heiß halten. Je länger desto besser. Also hat man viel Zeit für das Herstellen der Beilagen.


Jetzt die restlichen Beilagen nach Wahl herstellen. Passend sind Knödel und ein leckeres Kaisergemüse wie Dieses hier beschrieben wird.

 

06.02.2015 | 2696 mal angesehen und wurde bewertet